FDP München Wahlprogramm 2002

VI. Bildungs- und Jugendpolitik

Die bayerischen Schulen steigen in der Weltliga immer weiter ab. Die Verbindung von Berufstätigkeit und Kindererziehung stellt für viele Familien ein fast unüberwindliches Hindernis dar. Gleichzeitig hängt die Zukunft des rohstoffarmen und unter Bevölkerungsschrumpfung leidenden Deutschland von der Schaffung einer kinderfreundlichen Umgebung und von dem Bildungsniveau seiner Bevölkerung ab. Für die "Boomcity" München gilt: Die Attraktivität des Münchener Bildungs- und Betreuungsangebots ist für die jungen Familien von höchster Bedeutung. Gleichzeitig muß eine Großstadt die flächendeckende Schaffung eines vielgestaltigen Bildungsangebots ermöglichen.

Zu große Klassen, veraltete Bildungsinhalte, schlechte Ausstattung machen auch um die städtischen Münchener Schulen keinen Umweg. Im Gegenteil: Während selbst die bayerische Staatsregierung die Erforderlichkeit von Ganztagesbetreuung zu erkennen beginnt, halten sich Rot-Grün bei veralteten Prestigeprojekten auf. Die Münchener Schulen brauchen eine Offensive für Familienfreundlichkeit und Bildungsqualität! Dabei müssen Staatsregierung und Stadt zusammenarbeiten statt sich gegenseitig zu Lasten der Kinder zu bekämpfen. Der Lack von der CSUSchulpolitik ist längst ab. Aber von rot-grünem Glanz ist leider auch nichts zu sehen.
Es ist Zeit für liberale Bildungspolitik!

Im einzelnen fordert die FDP:

  • Übernahme der Sachaufwandsträgerschaft bei Privatschulen durch die Stadt München zur Senkung des Schulgeldes. Private Bildungseinrichtungen wirtschaften nachweislich kostengünstiger. Der Besuch einer privaten Bildungseinrichtung muss mehr Schülern in München ermöglicht werden, denn Privatschulfreiheit ist Bürgerfreiheit;

 

Jugendliche brauchen Freiräume, um ihr eigenes Leben gestalten zu können. Eigeninitiative in sportlichen, musischen und politischen Bereichen soll von den zuständigen Ämtern gefördert und unterstützt werden. Dafür wollen wir unter anderem:

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